„Geheimwaffe“ gegen den Coronavirus (COVID-19): „contact killing surfaces“

 

 

Der Coronavirus hält seit Monaten weite Teile der Welt in Atem und wirkt sich negativ auf viele Bereiche des Lebens vieler Menschen aus. Im folgenden beantworten wir wichtige Fragen und bieten auch eine sehr einfache, ergänzende Lösung welche die Situation langfristig verbessern kann. Alle Infos in dem nachfolgendem Artikel basieren auf einer Vielzahl vertrauenswürdiger Quellen und wissenschaftlicher Studien. Diese sind meist direkt verlinkt.

 

 

Was ist der neue Coronavirus, offiziell COVID-19 genannt?

Der COVID-19 Virus führt zu einer neuartigen Atemwegserkrankung. Der erste Fall trat in der Millionenstadt Wuhan in China auf im Dezember 2019. Die Todesrate bei einer Erkrankung mit COVID-19 liegt bei ungefähr 1-2%. Je nach Alter aber sehr unterschiedlich. Allgemein gesagt für sehr junge Menschen fast kein Risiko. Für ältere Menschen besteht ein höheres Risiko.

Aktueller Artikel: https://www.businessinsider.de/international/coronavirus-death-rates-by-age-south-korea/?r=US&IR=T

Aktuelle „live“ Statistiken zu weltweiten COVID-19 Fällen: https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-cases/

 

Coronavirus (COVID-19) Symptome

  • Laufende Nase
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Fieber
  • Atembeschwerden (schwere Fälle)

 

Quelle: https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses#:~:text=symptoms

 

 

Wie erfolgt die Übertragung?

„Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle.

Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.“

(Quelle: RKI – Robert Koch Institut)
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

 

Wie schützt man sich und seine Mitmenschen im Alltag?

 

  • „Soziale Distanzierung“. Vereinfacht gesagt vermeiden Sie Menschen wo immer möglich und bleiben Sie zuhause.

    Beispiele: Verzicht auf Konzerte, Parties, Familienfeiern, Kino, Schiffreisen, Brettspiele mit Freunden, Massenverkehrsmittel, Meetings…

  • Reinigen Sie Oberflächen, die Sie regelmäßig berühren. (Bsp. Smartphone, Türgriffe, Wasserhähne, Besteck & Geschirr…)
  • Für Ihr Smartphone: „Mit einem Tuch mit 70-prozentigem Isopropylalkohol oder Clorox-Desinfektionstüchern kannst du die Außenflächen deines iPhone vorsichtig abwischen.“ (Quelle: https://support.apple.com/de-de/HT207123)
  • Für Türgriffe, Besteck & Geschirr und anderes können Sie laut Prof. Dr. Ulrike Protzer der TU München ganz einfach Spülmittel verwenden. Warum der klassische „Spüli“ so effektiv ist  erfahren Sie hier im Detail: https://www.br.de/radio/bayern1/corona-service-100.html
  • Ordentlich Hände waschen (für ca. 20-30 Sekunden)
  • vermeiden Sie Gesichtsberührungen mit Händen
  • Lüften Sie Aufenthaltsräume regelmäßig
  • Auf Händeschütteln und ähnliche Begrüßungen mit direktem Kontakt sollte verzichtet werden.

 

Sind Sie krank mit Coronavirus bzw. ähnlichen Symptomen? Dann sollten Sie auf jeden Fall eine Maske tragen (z.B N95) um Ihre Mitmenschen zu schützen.

Mehr Infos und weitere Empfehlungen unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

#flattenthecurve

Warum sind drastische Maßnahmen kurzfristig notwendig? (Soziale Isolation, Quarantäne etc.)

Damit die weltweiten Gesundheitssysteme nicht komplett überlastet werden muss die Verbreitung des Coronavirus stark eingeschränkt werden. Eine Überlastung der Gesundheitssysteme hätte zur Folge, dass sehr viele Patienten (auch nicht COVID-19 Erkrankungen) keine ordentliche Behandlung bekämen mit zum Teil fatalen Folgen.

 

Nun zu den Fragen, die wir uns im Detail angesehen haben. Wir streben immer nach innovativen Lösungen, die den Alltag nachhaltig verbessern. Alle nachfolgenden Informationen sind durch eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

 

Wie lange überlebt der neue Coronavirus auf verschiedenen Oberflächen?

 

Auf Edelstahl bis zu 3 Tage (1) (4)
Auf Glas und Holz bis zu 4 Tage (4)
Auf Plastik & Keramik bis zu 5 Tage (4)
Vereinzelte SARS Stränge können auf Plastik sogar bis zu 9 Tagen überleben. (4)
Auf Partikeln in der Luft: bis zu 3 Stunden (2)
Auf Karton bis zu 24 Stunden (3)
Auf Aluminium und Latex 2 bis 8 Stunden (4)
Auf Kupfer 2 bis 4 Stunden (5)

 

Glatte Oberflächen (Glas, Plastik, Metalle allgemein..) sind im Vergleich zu porösen (Papiergeld, Haare, Stoffe) Flächen um einiges gefährlicher. Man geht davon aus, dass über eine Handberührung auf glatten Oberflächen bis zu 70% der Viren aufgenommen werden können, bei porösen Flächen nur 1%.

Quelle: https://www.today.com/health/how-long-does-coronavirus-live-surfaces-how-disinfect-kill-viruses-t175738

 

 

Kupfer – Der antibakterielle Superstar unter den glatten Oberflächen

 

Beginnen wir mit einer kurzen Reise in die Vergangenheit.

Viele antike Zivilisationen weltweit hatten bereits die positiven Eigenschaften von Kupfer erkannt wie beispielsweise die Ägypter, wo es „Ankh“ genannt wurde und als Symbol für das ewige Leben galt. Für die Phönizier war der Hinweis gleichbedeutend mit Aphrodite – Götting der Liebe und Schönheit. In China wurde es „Qui“ genannt, Symbol für Gesundheit.

 

Während der industriellen Revolution boomte Kupfer als Material für verschiedenste Vorrichtungen im Bauwesen und auch heute sind zB sehr viele Wasserleitungen aus Kupfer und auch der Großteil aller Münzen enthält Kupfer wie zum Beispiel alle Euro Münzen.

 

Kupfer ist eines der besten antibakteriellen Materialien der Welt. Seine Wirkung besteht nicht nur gegen Bakterien wie E. coli, MRSA und Viren wie Influenza A (Grippe), MERS, SARS oder COVID-19 sondern wirkt auch effektiv gegen Pilz und Schleimbildung (z.B. in Wasserbehältern).

 

Hier ein paar genauere Daten zur Effektivität der antibakteriellen Wirkung von Kupfer:

Salmonella enterica – Tötungszeit: 4h
Escherichia coli O157 – Tötungszeit: 65min
MRSA – Tötungszeit: 180min
Influenza A virus (H1N1) – Tötungszeit: 6h (4-log decrease)

Weitere Infos: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3067274/

 

 

Wie funktioniert die „Kontakt abtötende Oberfläche“ („contact killing surface“) von Kupfer?

 

Diese Frage ist noch nicht vollständig von der Wissenschaft beantwortet. Die bisherigen Erkenntnisse sind aber wie folgt:

 

  1. Der Oligodynamische Effekt

 

Der oligodynamische Effekt wurde 1893 als toxische Wirkung von Metallionen auf lebende Zellen, Algen, Schimmelpilze, Sporen, Pilze, Viren, prokaryotische und eukaryotische Mikroorganismen bereits in relativ geringen Konzentrationen entdeckt. [3] Diese antimikrobielle Wirkung zeigen Kupferionen sowie Quecksilber, Silber, Eisen, Blei, Zink, Wismut, Gold und Aluminium.

 

Weitere wichtige antibakteriellen Effekte laut Wikipedia sind:

  • Erhöhte Kupferwerte in einer Zelle verursachen oxidativen Stress und die Bildung von Wasserstoffperoxid. Unter diesen Bedingungen ist Kupfer an der sogenannten Fenton-Reaktion beteiligt – einer chemischen Reaktion, die Zellen oxidativ schädigt.

 

  • Überschüssiges Kupfer führt zu einer Verschlechterung der Membranintegrität von Mikroben, was zum Austreten spezifischer essentieller Zellnährstoffe wie Kalium und Glutamat führt. Dies führt zur Austrocknung und zum anschließenden Zelltod.

 

  • Während Kupfer für viele Proteinfunktionen benötigt wird, bindet Kupfer in einer übermäßigen Situation (wie auf einer Kupferlegierungsoberfläche) an Proteine, die für ihre Funktion kein Kupfer benötigen. Diese “unangemessene” Bindung führt zu einem Funktionsverlust des Proteins und / oder einem Abbau des Proteins in nicht funktionierende Teile.

​Bild Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3067274/

 

Eine „Geheimwaffe“ gegen COVID-19 und andere Krankheitserreger: reines Kupfer sowie hochprozentige Kupferlegierungen

 

Aufgrund der oben genannten antibakteriellen Eigenschaften von Kupfer eignet sich das Material hervorragend für eine Vielzahl von Applikationen. Speziell hoch frequentierte Berührungsflächen im Gesundheitsbereich sollten entsprechend mit Kupfer oder sehr kupferhaltigen Legierungen (z.B. Aluminiumbronze mit 85-95% Kupferanteil) versehen werden. Beispielsweise Türgriffe, Handläufe, Abstellflächen, Wasserhähne, Trinkbecher..)

Reine Kupfer Oberflächen, die langfristig (länger als nur ein paar Sekunden) mit der Haut in Kontakt kommen eignen sich im Gegensatz dazu nicht wirklich für moderne Applikationen da es aufgrund von Schweiß zu einer oxidativen Oberflächenreaktion kommen kann. Wasser, Fette und Salze von Menschenschweiß reagieren dabei mit der Kupferoberfläche und bilden eine gräulich bis grüne Verfärbung (Patina bzw. Kupfer (I)-oxid). Dies ist, solange man keine Kupfer Allergie hat, ungefährlich. Die Verfärbungen auf der Hautoberfläche lassen sich problemlos abwaschen.

Bei Kupferlegierungen können diese negativen Effekte mit langfristigem Hautkontakt oft vermieden werden.

 

Wie allgemein bekannt oxidiert Kupfer (optisch als Verfärbung zu erkennen) unter normalen Innenraum Bedingungen. Funktioniert es dann noch immer als Bakterienkiller?

Laut folgender Studie (Source: https://www.researchgate.net/publication/259351429_Role_of_Copper_Oxides_in_Contact_Killing_of_Bacteria)

Wird die antibakterielle Wirkung von Kupfer durch Oxidation (unter normalen Innenraumbedingungen) und die daraus entstehende Schutzschicht nur in geringem Maße verringert.

 

Bedeutet selbst verfärbtes Kupfer ist noch immer um einiges antibakterieller als andere Materialien wie z.B Edelstahl, Glas oder Plastik. Auch Silber, das oft von Medizinern fälschlicherweise als bestes antibakterielles Metall genannt wird kann mit Kupfer in dieser Hinsicht nicht mithalten.

 

 

Hilft Kupfer gegen Athritis?

 

Laut Forschern der University of York konnten keine positiven Effekte beim Tragen von Kupferarmreifen nachgewiesen werden.

 

Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/arthritis-der-schoene-schein-des-kupferarmreifs_aid_445475.html

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Grünspan und Patina?

 

Patina

Die Kupferoberfläche oxidiert im Laufe der Zeit an der Luft zu einer dunkelbraunen matten Schutzschicht. Ursache dafür ist das Zusammenwirken von Kohlendioxid und Sauerstoff in feuchter Umgebung. Bei hoher Konzentration kann die Oxidschicht ein leuchtendes Grün entwickeln, die sogenannte Patina, auch Edelrost genannt.

Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Patina

Grünspan

Die Patina wird gelegentlich fälschlicherweise als «Grünspan» bezeichnet. Grünspan entsteht jedoch durch die chemische Reaktion von Kupfer mit Essigsäure und ist im Gegensatz zur Patina wasserlöslich. Grünspan zerstört das Kupfer und ist giftig.

Blau-Grün-Färbungen

Sie bestehen vorwiegend aus Karbonaten des Kupfers, Kaliums und Natriums, mit unterschiedlichem Silikatgehalt. Die Blau-Grün-Färbungen sind ungiftig. Verursacher sind Ausschwemmungen aus frischem Mörtel, Verputz und Zementkompositplatten. Sie entstehen hauptsächlich an Stellen, wo wenig Wasser fliesst. Mit dem Nachlassen alkalischer Ausschwemmungen (bei Faserzementplatten nach ca. einem Jahr) entstehen keine neuen Färbungen mehr.

 

Quelle: https://www.eternit.ch/de/Medien/Produkte/Roof/Infoblaetter/_Roof_VerfaerbungenKupferblech_de.pdf

 

 

Pflegehinweise für eine effektive Kupfer Reinigung

 

Kupfer kann sehr einfach mit Zahnpasta, Ketchup oder Zitronensäure gereinigt werden.

Auf Essig Reiniger sollte verzichtet werden da sich durch Essigsäure der giftige Grünspan bildet.

 

Mehr Reinigungstipps: https://www.jewelryshoppingguide.com/how-to-clean-copper-jewelry/

 

 

Welche Stahlzart Produkte bieten wir mit Kupfer an?

Wir bieten Kupferfolien Überzüge für Abstellflächen (z.B Nachttische, Kaminholzregale, Sideboards..) als auch für Schubladen-/Tür- & Klappen-fronten an (z.B bei Push-To-Open oder Soft-Close)

Auch Griffe, Handläufe aus Kupfer bzw. Kupferlegierungen sind problemlos möglich. (z.B Aluminiumbronze, Bronze, Messing..)

Produkte komplett aus reinen Kupferplatten und Rundlingen sind zwar möglich, aber sehr teuer.

Bei Interesse schicken Sie Ihre Anfrage einfach an: design@stahlzart.de
Wir sind auch dabei entsprechende neue Produkte zu entwickeln.

 

Fazit:

Niemand möchte ständig diverse Oberflächen reinigen müssen. Alleine deswegen macht es Sinn, Kupfer als automatischen Bakterienkiller einzusetzen für glatte Oberflächen. Selbst bei braun oder grünlich angelaufenen Kupferoberflächen ist die antibakterielle Wirkung noch immer sehr stark.

 

In Hospitälern und Reha Kliniken sollten auf jeden Fall Kupfer und  Kupferlegierungen mit hohem Kupferanteil verwendet werden für regelmäßige Berührungspunkte (Türgriffe, Ablageflächen, Handläufe…) Andere Lösungen wie Edelstahl, Aluminium oder Plastik sind nicht nur aus gesundheitlichen Gründen grob fahrlässig sondern auch aus finanziellen Standpunkten. Jedes Jahr treten Infektionskosten innerhalb des Gesundheitssystems in Milliardenhöhe auf. Diese könnten durch den Einsatz von Kupfer und guten Legierungen beträchtlich gesenkt werden.

 

Wir wünschen alles Gute in dieser schwierigen Zeit!

Freundliche Grüße
Ihr Stahlzart Dreamteam.

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